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Fur&Fashion Demo in Frankfurt

Fur&Fashion-Demo / Frankfurt Pelzfrei
Samstag, 13. März 2010 um 13 Uhr
Demo gegen die Pelzindustrie
Treffpunkt: Hauptwache
Infostände ab 11 Uhr

Die Pelzmesse „Fur&Fashion Frankfurt“ musste nach jahrelang sinkenden Ausstellerzahlen letztes Jahr endlich einsehen, dass die Zeiten für große Pelzmessen in Frankfurt vorbei sind (siehe Pressemitteilung). Die Proteste in Frankfurt gehen jedoch weiter – denn so lange Frankfurt die Hochburg der Kürschnerbetriebe in Deutschland bleibt und so lange wie in Frankfurt noch Pelz in Geschäften angeboten wird, so lange werden wir auch dagegen protestieren.

Die Proteste gegen die ethiklose Pelzindustrie werden sich auf einige pelzverkaufende Geschäfte in der Frankfurter Innenstadt konzentrieren. Mit Musik, Redebeiträgen und Aktionen werden wir auf die blutverschmierte Pelzindustrie aufmerksam machen, die auch im 21. Jahrhundert noch die Kleidung der Steinzeitmenschen als einen Teil der Mode sieht.

Die Demo durch die Frankfurter Innenstadt wird bis ca. 17 Uhr dauern. Danach gibt es vegane Snacks bei den Infoständen an der Hauptwache und ab 18 Uhr startet die Anti-Pelz-Party mit live Musik und viel veganem Essen im Café KoZ (Studierendenhaus Uni Frankfurt – Campus Bockenheim).

vegan brunch in Erfurt

vegan brunch erfurt
Leckere Vegane Spezialitäten erwarten euch jeden
ersten Sonntag im Monat zwischen 11. und 15. Uhr im RedRoxx. Neben
kulinarischen Highlights bieten wir ebenfalls Raum
für politische Diskussionen, Filme und Vorträge oder
einen entspannten Nachmittag mit Freunden und
Musik. Um euch einen erfolgreichen und
angenehmen Brunch zu ermöglichen, bitten
wir um Unterstützung jeder Art.
RedRoXX

animal liberation

Freegan


Freeganismus ist die Absicht, den negativen Einfluss des Einzelnen auf die Umwelt, die Tierwelt und das menschliche Leben durch eine weitgehende Verweigerung der Teilnahme an einer kapitalistischen Volkswirtschaft zu verringern.

Freegans (abgeleitet von engl. free für „frei“ und vegan für eine Person, die keine Tierprodukte verzehrt) sind Menschen, die sich als Boykotteure der Überfluss- und Wegwerfgesellschaft eines ökonomischen Systems sehen, bei dem das Gewinnstreben über ethischen Gesichtspunkten steht. Sie versuchen, ohne zwangsläufig einhergehende eigene materielle Not möglichst weitgehend kostenlos zu leben.
Freegan

Mensch. Macht. Tier


Seit Anfang 2007 gibt es das Buch «Mensch. Macht. Tier. – Antispeziesismus und Herrschaft».

Die Idee, ein gemeinsames Buch zu schreiben, das sich mit dem Mensch-Tier-Verhältnis und der Antispeziesistischen Bewegung auseinandersetzt, entstand aus dem Dunstkreis des Jugendumeltkongresses 2005 in Bielefeld. Viele Texte setzen sich kritisch mit dem Status Quo der Tierrechtsbewegung, mit der Idee einer veganen Gesellschaft, aber auch dem Speziesismus innerhalb der Gesellschaft auseinander. Die Beiträge sind inhaltlich sehr unterschiedlich und widersprüchlich, aber zum großen Teil durchaus lesens- und bedenkenswert.

Da das Buch vollständig unter freien Lizenzen steht, kann es auch auf der Webseite des Projektes heruntergeladen werden – wer doch lieber eine gedruckte Version in den Händen halten möcht, findet diese zum Preis von 4 Euro auf der Seite des SeitenHieb Verlags oder bei Roots of Compassion.

Hier gehts zum Download

Pelzfarm schließen

Globaler Aktionstag gegen Repression

- 2.3.2010 Prozessbeginn im §278a-Verfahren -
Aktionstag
no justice - no peace!
Getroffen hat es einige, gemeint sind wir alle!
Kundgebungseinschränkungen, generelle Demoverbote, Bespitzelungen,
Personenobservationen, Wanzen , Spionkameras,
Peilsender an Autos, Rufdatenermittlung, Computerrecherchen,
verdeckte Ermittler_innen, Hausdurchsuchungen,verwüstete
Wohnungen, mit gezogener Waffe von maskierten Menschen
aus dem Bett gezerrt, Psychoterror, 3 einhalb monatige
U-Haft,….

Nein, das ist keine Fiktion , auch nicht Inhalt einer
Distopie oder eines Hollywood Polit-Thrillers, sondern
bittere Realität, die Tierrechstaktivist_innen und ihr
Umfeld erfahren mussten. Dem nicht genug startet ab
2.März der Prozess gegen die 10 ehemals inhaftierten
Aktivist_innen in Wr. Neustadt. Alleine die Tatsache, dass
es zu einem Verfahren wegen §278a ‚Bildung und Mitgliedschaft
einer kriminellen Organisation‘ kommt ist
ein Armutszeugnis für sich. Dieser Prozess ist nicht nur
ein offizieller Versuch politische Kampagnenarbeit im
Allgemeinen zu kriminalisieren und die unangenehmen
Tierrechstszene mundtot zu machen, sondern bedeutet auch
für die Betroffenen einen möglichen finanziellen Ruin, lebens
lange Pflichten gegenüber dem Staat, psychische Belastungen
und Retraumatisierung und einen unglaublichen Einschnitt
in deren Privatleben. Aber wir lassen uns nicht einschüchtern
und wollen den Betroffenen unsere Solidarität
zeigen, jetzt mehr denn je.
Daher rufen wir zur
Großdemo SMASH §278ff am Samstag den
27. Februar auf.
Diese Demo soll als Auftakt
für weitere Aktionen und Proteste vor, während
und nach dem Prozess fungieren. Egal
wie dieser Prozess ausgeht, solange es §278
ff gibt besteht die unweigerliche Gefahr, dass
linke Strukturen/Gruppierungen , NGO‘s etc…
schamlos überwacht und kriminalisiert werden!
Daher komm zur Demo, denn getroffen hat es einige,
gemeint sind wir alle!!!!

Flyer

Antispe ist gegen autonome Nationalisten

Antispe gegen nationale autonome

und jetzt auch noch die Nazis…

ein bisschen schmunzeln musste ich schon, als ich die „neuen“ Nationalisten jetzt mit schwarz-grüner Fahne getarnt sah um für Tier- und Heimat, sry, Naturschutz zu kämpfen. Die besondere Kreativität ihrer Querfront-Taktik, zeigt sich deutlich in ihren originellen Aufklebern wieder. Antispeziesismus lehnt den Gedanken der Vormachtsstellung des Menschen, auf Grund seiner Intelligenz..etc. gegenüber dem Tier ab. Genau diese Einstellung wollen uns die neuen Nationalisten durch „beabsichtigte“ Rechtschreibfehler anscheint näher bringen. So sind sie gegen eine DaRseinsberechtigung von Atomwaffen. Stellt sich meinerseits die Frage, ob Dinge, die keine Daseinsberechtigung haben, abgeschossen werden sollen, wie es im Bild eindeutig zu sehen ist *gg*. Ein ähnlicher Rechtschreibfehler findet sich auch bei hier: wieder. Sei Fair und lass den Tieren eine Chance!
Stellt sich mir jetzt doch die ernstgemeinte Frage, ob es nicht den Tieren egal ist, aus welchen politischen Gründen man sich für ihren Schutz einsetzt und eine vegane Lebensweiße praktiziert. Sollte man sich in diesen Punkt vielleicht doch mit den Nazis vereinen und gemeinsame Sache zum Wohle unsere Tiere und Umwelt machen? NEIN! Die neuen Nationalisten greifen das Thema auf, um einerseits damit ihre hetzerischen Ansichten unter die Menschen zu bringen und andererseits, sich vom alten Bild des Neonazis in Springerstiefel, Bomberjacke und Glatze los zu lösen. Wir sind doch gar keine Unmenschen, wir sind sogar Tierlieb..Wärs glaubt… . Vom ideologischen Standpunkt passt es sogar recht gut in ihr völkisches Menschenbild. Birgt nicht der Fleischkonsum die Gefahr, dass das Blut nicht mehr rein ist? Unser deutsches Blut *gg* ernährt durch fremde Rassen..Tierrassen? Auch Argumente wie, dass Germanen von Natur aus sehr tierlieb waren, was die Reichstierschutzgesetze von 1933 bestätigen sollen, sind alles andere als antispeziesistisch. Vielmehr ging es doch in den verabschiedeten Gesetzen darum, das Schächten zu verbieten, weil es eben jüdische Tradition ist.
Antispeziesismus und Veganismus beinhaltet weitaus mehr ethisches Grundverständnis, als neue Grenzen zwischen Menschen und ihren natürlichen Verhältnis zur Umwelt zu ziehen. Weder das damalige Deutsche Reich, noch das jetzige Deutschland/Europa verzichtet vollkommen auf Fleisch. Die Einstellung zum Fleischkonsum lässt sich durchaus nicht durch die natürliche Ungleichheit der Menschen festmachen, denn genau hier liegt der Punkt, bei dem sich unsere lieben pflanzenfressenden Nazis als Rassisten outen.
Alle Menschen sind gleich. Alle Menschen sind von Natur aus keine FleischesserInnen und alle Menschen haben die Möglichkeit sich vegan zu ernähren. Wir kämpfen für das Recht aller Menschen und aller Tiere. So wie der Mensch nicht durch Grenzen eingesperrt und diskriminiert werden will, so wollen noch weniger unsere Tiere Opfer dieser kapitalistischen Gesellschaft sein.
Ein weitere Punkt, warum meiner Meinung nach ein nationaler Gedanke unvereinbar mit einer freien Tiergesellschaft ist, ist eben derer, dass wir mehr verändern müssen als sich für Tierrechte ein zu setzen. Was nützt es, wenn TierrechtlerInnen Tiere aus Käfigen befreien, diese ihren natürlichen Instinkt Flucht nachkommen und auf der nächsten Straße überfahren werden? Wir haben unseren Tieren ihren natürlichen Lebensraum weg genommen. Wir müssen dafür kämpfen, ihn so weit wie möglich wieder hier zu stellen. Hierfür bedarf es mehr als nur eine geistige Revolution im Kopf jedes Einzelnen. Wir müssen uns wieder mehr auf Mutternatur beziehen und die Menschen aufklären.
Da VeganerInnen und TierrechtleInnenr in der heutigen Gesellschaft durch die kapitalistische Hetzpresse schon genug mit Vorurteilen geplagt sind und schwer damit zu kämpfen haben, sich überhaupt irgendwo Gehör zu verschaffen, ohne gleich als Hippiespinner und Unkrautesser denunziert zu werden, ist es, so denke ich besonders wichtig, sich von Anfang an von den in schwarz-grün getarnten Nazis zu differenzieren und dagegen an zu kämpfen.
Wäre es für unsere Gegener nicht ein gefundenes Fressen und zusätzlich noch als Nazis beschimpfen zu lassen?

Ich suche Menschen, die vielleicht Lust haben, mit mir eine Aufklärungsseite, bzw. allgemeine Aufklärungsarbeit gegen die neuen Rechten zu leisten. Auch eine allgemeine Erklärung aller AntispeziesistInnen gegen eine Zusammenarbeit mit den Nazis zu erarbeiten wäre sinnvoll.

Bis dahin…
die vegane Welle…

Tofu loves you




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